Samstag, 16. Oktober 2010

Lektüre Oktober

Ich habe lange nichts darüber geschrieben, was ich zur Zeit lese, weil ich wenig Zeit hatte, zu lesen. Und die meisten Bücher, die ich angefangen habe, mir nicht gefielen und ich sie deshalb nicht weiter empfehlen möchte.

Es soll ja Leute geben, die angefangene Bücher bis zur letzten Seite durchlesen, gleichgültig, wie langweilig sie sind  ich gehöre nicht dazu. Ich habe keine Zeit zu verschwenden, darum bin ich inzwischen eine sehr unduldsame Leserin. Vielleicht geht mir dabei so manche Perle verloren, aber das Risiko gehe ich ein.

"Oblomov" zum Beispiel – nach stundenlangem Lesen lag Oblomov immer noch im Bett und klagte über sein hektisches Dasein. Eigentlich großartig, aber ich habe es einfach nicht durchgehalten. Irgendwo im Hinterkopf dachte ich, ich könnte in derselben Zeit so viele Bücher lesen, in denen etwas PASSIERT. Was natürlich zeigt, wie es um unsere oder zumindest meine Lesegwohnheiten bestellt ist. Es soll gefälligst was passieren, denn wenn nichts passiert, werden wir oder zumindest werde ich nervös.

Das zu beklagen ist aber sinnlos, denn unsere Welt ist nicht die Oblomovs oder seines Autors. Zum Glück, eigentlich.

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